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Überblick

Schon über 40.000 Promovierende haben an Befragungen von Nacaps teilgenommen. Sie wurden mithilfe der inzwischen 65 Partnerhochschulen eingeladen. Damit handelt es sich bei Nacaps um die bisher größte Promovierendenbefragung Deutschlands. Durch regelmäßige Folgebefragungen werden die Querschnittsdaten der Erstbefragungen um eine Längsschnittperspektive erweitert, um so auch Promotions- und Karriereverläufe untersuchen zu können. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichen wir in wissenschaftlichen Publikationen. Über ein Datenportal können die Hochschulen in interaktiven Grafiken ihre spezifischen Ergebnisse abrufen. Das Portal hat darüber hinaus auch einen öffentlichen zugänglichen Bereich.

Nacaps möchte für die Befragungen möglichst alle Promovierenden in Deutschland erreichen. Deshalb haben wir zu Beginn allen promotionsberechtigten Hochschulen Deutschlands angeboten, Kooperationspartner zu werden. Unsere 65 Partner-Hochschulen haben dieses Angebot wahrgenommen und können die Ergebnisse im Datenportal schon nutzen. Das Datenportal wird immer wieder mit neuen Befragungsdaten aktualisiert und stetig entlang der Bedarfe der Nutzer*innen weiterentwickelt. Die Partnerhochschulen von 2019 können bereits verschiedene Kohorten miteinander vergleichen.

Auch weiterhin können alle promotionsberechtigten Hochschulen Nacaps-Partner-Hochschule werden. Im Frühling 2023 findet die nächste Erstbefragung Promovierender statt und erneut laden wir Sie ein, sich daran zu beteiligen.

Nacaps wird vom BMBF gefördert und verfolgt keine kommerziellen Interessen. Die Beteiligung an der Studie und der Zugang zu ihren Ergebnissen sind für die Hochschulen auch weiterhin kostenlos.

Ihre Vorteile im Überblick

Aktuelle und differenzierte Informationen über die Promotionsbedingungen an Ihrer Hochschule

Vergleichen Sie die Angaben etwa zur Betreuung, zur Beschäftigungssituation oder zu Karriereabsichten der bei Ihnen Promovierenden im geschützten Raum mit den Ergebnissen aller Hochschulen oder ausgewählter Teilgruppen. Profitieren Sie davon, dass das DZHW als fachkundige, neutrale Instanz die Befragung an Ihrer Hochschule durchführt.

Informationen über Karrierewege hochqualifizierter Alumni

Nacaps liefert Ihnen langfristig Informationen über die Karrieren der ehemaligen Promovierenden Ihrer Hochschule. Erfahren Sie mehr darüber, welche Wege in und außerhalb der Wissenschaft die bei Ihnen Promovierten einschlagen.

Geringer organisatorischer Aufwand

Nutzen Sie das professionelle Befragungsmanagement des DZHW. Sie stellen lediglich den Kontakt zu den Befragten im Vorfeld und während der Feldphase her. Für die dabei entstehenden organisatorischen Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Alle weiteren Arbeitsschritte bis zur Bereitstellung der Ergebnisse in einem Datenportal übernehmen wir für Sie.

Hohe Kompatibilität und Anschlussfähigkeit der Daten

Nacaps knüpft an bestehende Informationen und Systeme an. Nacaps greift Kategorien und Definitionen der Hochschulstatistik, des UniWiND-Leitfadens für einen einheitlichen Datensatz zur Promovierendenerfassung und des Kerndatensatzes Forschung auf. Damit werden die Nacaps-Befragungsdaten inhaltlich anschlussfähig für hochschulinterne Berichtsprozesse und können leichter zu anderen Datenquellen in Bezug gesetzt werden.

Reduzieren von Mehrfachbefragungen

Um die Belastungen von Hochschulen und Befragungsteilnehmer*innen durch Mehrfachbefragungen zu reduzieren und zugleich die Nutzbarkeit der erhobenen Daten für die Hochschulen zu verbessern, stellt das DZHW derzeit seine Studien zu Studierenden bzw. Studienberechtigten, Absolvent*innen, Promovierenden und Promovierten neu auf und führt diese zukünftig teilweise auch im Verbund mit anderen Hochschulforschungseinrichtungen durch.

Als weitere Maßnahme können die Dateninfrastruktur und die Studienergebnisse von Nacaps im Sinne von Open Science von verschiedenen Akteuren der Hochschul- und Wissenschaftsforschung genutzt werden. Nacaps deckt bereits ein breites Themenspektrum ab und stellt die Daten über ein Datenportal und über das Forschungsdatenzentrum als Scientific Use File für Forschungszwecke zur Verfügung.

Das Projekt trägt auf diese Weise aktiv dazu bei, inhaltliche Redundanzen und unkoordinierte Mehrfachbefragungen zum wissenschaftlichen Nachwuchs zu vermeiden.

Längsschnittperspektive auf Karrieren Hochqualifizierter

Es braucht eine gewisse Zeit, um anhand der Daten belastbare Aussagen über Karrierewege und andere Längsschnittthemen treffen zu können. Je eher Ihre Hochschule Nacaps-Partnerhochschule wird, desto eher können Sie auch von Informationen über die berufliche Entwicklung ehemaliger Promovierender profitieren.

Wichtiger Beitrag für die Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Durch die Teilnahme an Nacaps leisten Sie und Ihre Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Ein besseres Verständnis von Qualifizierung und Karrierewegen des wissenschaftlichen Nachwuchses ist die Voraussetzung, um optimale Rahmenbedingungen gestalten zu können.

Voraussetzungen

Eine Kooperation mit dem DZHW steht grundsätzlich jeder promotionsberechtigten Hochschule offen. Um eine hohe Qualität und die wissenschaftliche Verwertbarkeit der Daten sicherzustellen, sollten für eine Teilnahme an Nacaps folgende Voraussetzungen gegeben sein:

Die Hochschule verfügt idealerweise über eine Promovierendenerfassung

Die Hochschule verfügt idealerweise über eine Erfassung der bei ihr registrierten Promovierenden. Die Anforderung an diese Erfassung deckt sich im Wesentlichen mit den Anforderungen der amtlichen Statistik.

Bereitstellung von Informationen zu Promovierenden

Vor der Einladung zur Befragung benötigt das DZHW von der Hochschule Informationen über die Anzahl und Zusammensetzung ihrer Promovierenden. Dabei handelt es sich um Angaben, die bereits im Zuge der Promovierendenerfassung für das statistische Bundesamt an der Hochschule erhoben werden und so vollständig wie möglich übermittelt werden sollen.

Benennung einer Ansprechperson

Die Hochschule benennt eine zentrale Ansprechperson für das DZHW. Die Person ist verantwortlich für die Koordination der Aufgaben, die die Hochschule im Rahmen der Kooperation übernimmt. Sie kann inhaltliche und organisatorische Fragen in Verbindung mit der Feldphase beantworten. Sie soll als Bindeglied dabei sowohl mit dem DZHW als auch mit der Leitung der Hochschule in Kontakt stehen. Die Aufgaben der Ansprechperson umfassen beispielsweise die Übermittlung der Anzahl der Promovierenden und der Informationen über die Grundgesamtheit der Promovierenden, die Vorankündigung der Befragung an der Hochschule sowie, sofern erforderlich, die Benachrichtigung der Rechenzentren über die Befragungsdurchführung bzw. die Organisation des Versands der Einladungen zur Befragung.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Kann eine Hochschule auch Nacaps-Partnerhochschule werden, wenn die Promovierendenerfassung nicht oder noch nicht vollständig implementiert ist?

Auch wenn noch keine Erfassung implementiert ist, kann eine Hochschule Nacaps-Partnerhochschule werden. Das Nacaps-Team dokumentiert den Stand der Promovierendenerfassung. Ggf. werden die Angaben der Hochschule aus Datensätzen für das nationale Reporting, Scientific Use Files etc. aus Qualitätssicherungsgründen ausgeschlossen. Das hat jedoch keine Folgen für das hochschulspezifische Reporting. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch, dass die Hochschule den Kontakt zu ihren Promovierenden zum Zweck der Befragungseinladung herstellen kann. In jeden Fall sollte der Stand der Promovierendenerfassung an der jeweiligen Hochschule dem Nacaps-Team transparent kommuniziert werden, damit die zu erwartende Datenqualität eingeschätzt werden kann.

Muss eine Hochschule eine Mindestanzahl von Promovierenden haben, um Nacaps-Partnerhochschule werden zu können?

Nein. Ziel der Studie ist es, ein möglichst umfassendes Bild aller Promovierenden in Deutschland zu bekommen, deshalb sind ausnahmslos alle promotionsberechtigten Hochschulen aufgerufen, sich an Nacaps zu beteiligen, unabhängig von der Anzahl der Promovierenden.

Welche Hochschulen sind bereits dabei?

53 Hochschulen haben an der ersten Runde 2019 teilgenommen, fast alle dieser Hochschulen und einige weitere (insgesamt 65) haben Nacaps auch 2021 unterstützt und sind weiterhin dabei. Eine Übersicht aller bisheriger Partner-Hochschulen finden Sie hier.

Übersicht aller FAQ

Ablauf

Vorbereitung und Durchführung der Befragungen

Alle zwei Jahre findet eine Erstbefragung von Promovierenden statt, für die das DZHW die Unterstützung der kooperierenden Hochschulen benötigt.

Der nächste mögliche Zeitpunkt, um als Hochschule einzusteigen, ist die Befragung im Frühjahr 2023. Die Grafik zeigt die Schritte der Vorbereitung und Durchführung der Befragung für Hochschulen, die mit Nacaps kooperieren möchten.

Schritte bis zur 1. Befragung

Bevor die Einladungen an die Teilnehmer*innen der Studie verschickt werden können, benötigt das DZHW von der Hochschule Informationen über die Anzahl und Zusammensetzung ihrer Promovierenden. Dabei handelt es sich um Angaben, die idealerweise bereits im Zuge der Promovierendenerfassung für das statistische Bundesamt an der Hochschule erhoben werden.

Für die Einladung zur Befragung erhält die Hochschule vom DZHW individualisierte Befragungslinks, sogenannte Token. Diese Token werden von der Hochschule per E-Mail an die Promovierenden bestimmter Jahrgänge weitergeleitet. Das Nacaps-Team bietet für diese Kontaktaufnahme (Adressmittlung) umfangreiche Hilfestellungen, Informationen, Vorlagen und persönliche Beratung an, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Alternativ zu dem hier beschriebenen Verfahren, in dem die Kontaktierung durch die Hochschulen selbst erfolgt, kann die Befragungseinladung auch direkt durch das DZHW übernommen werden, sofern die Hochschule einer Übermittlung der Kontaktdaten der Promovierenden an das DZHW zustimmt. Bei diesem Verfahren werden die Kontaktierung, der Versand von Erinnerungsschreiben und die Dokumentation während der Feldphase nach einer Übermittlung der Adressdaten vom DZHW eigenständig durchgeführt.

Nach der Erstbefragung

Hat eine angefragte Person einmal an der Umfrage teilgenommen und ist bereit, weiter befragt zu werden, wird sie anschließend jährlich vom DZHW kontaktiert, um an Folgebefragungen teilzunehmen. Diese Folgebefragungen führt das DZHW eigenständig durch. Auch die Pflege und Nachrecherche dieser Daten übernimmt das DZHW. Die Unterstützung der Hochschulen ist also nur für den Erstkontakt neuer Befragter erforderlich. Dieser findet alle zwei Jahre statt.

Die Befragungsergebnisse werden erfasst, ausgewertet und aufbereitet. Für die Hochschulen sind sie über unser Datenportal für das eigene Monitoring abrufbar.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie werden die Teilnehmer*innen nach der Promotion erreicht?

In der Erstbefragung werden die Teilnehmer*innen gebeten, ihre Kontaktdaten für die Folgebefragungen an das DZHW zu übermitteln. Ist die befragte Person einverstanden und bereit, weiter befragt zu werden, wird sie anschließend jährlich vom DZHW kontaktiert, um an Folgebefragungen teilzunehmen. Die Einladung zur Teilnahme erhalten die Teilnehmer*innen auch nach Abschluss der Promotion, um die Karrierewege weiter zu verfolgen. Diese Folgebefragungen führt das DZHW eigenständig durch. Auch die Pflege und Nachrecherche der Kontaktdaten übernimmt das DZHW.

Übersicht aller FAQ

Datenportal

Die Partner-Hochschulen erhalten über einen individuellen, geschützten Zugang zum Datenportal Zugriff auf die hochschuleigenen Ergebnisse. Anhand von 48 Indikatoren bietet es einen aktuellen Überblick über die Promotionsbedingungen und die Situation Promovierender an der jeweiligen Hochschule. Diese werden in die folgenden sieben Themenbereiche gruppiert, die auch im öffentlichen Teil zu finden sind:

  • Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen
  • Betreuungssituation
  • Art- und Struktur der Promotion
  • Promotionsmotive und Karriereintentionen
  • Karrierewege- und Perspektiven nach der Promotion
  • Mobilität
  • Private Lebenssituation / Persönlicher Hintergrund

Zusätzlich bietet der Partnerbereich noch hochschulbezogene Indikatoren, die u. a. Auskunft über die Attraktivität der eigenen Hochschule für die Promovierenden sowie die Teilnahme und Bewertung des Kursangebotes geben. Die Befragungsergebnisse werden in Form interaktiver Grafiken dargestellt. Der Partnerbereich bietet die Möglichkeit:

  • die Angaben der Promovierenden an der Partnerhochschule mit den Angaben aller Promovierenden zu vergleichen (Bundes-Benchmark),
  • die Angaben nach Merkmalen der Befragten (Kombinationen sind möglich) zu filtern, wie z. B. Geschlecht, Fächergruppe, Migrationshintergrund, Bildungshintergrund der Eltern oder Mitgliedschaft in einem strukturierten Promotionsprogramm,
  • die Ergebnisse und Diagramme in verschiedenen Dateiformaten für das eigene Monitoring und Reporting auszugeben/zu exportieren.

Kurze Erläuterungen und eine ausführliche Handreichung geben Hinweise auf definitorische Details und verweisen auf Referenzdaten andere Studien, die bei der Interpretation hilfreich sind.

Zum Nacaps-Datenportal .

Nacaps Datenportal
Exemplarische Abbildung

Umgang mit sensiblen Daten

Das DZHW übernimmt die Aufbereitung und Auswertung der Daten. Personen- und institutionsbezogene Daten sind vor dem Zugriff von Dritten sicher geschützt. Das Datenportal bildet das zentrale Datenangebot für die Hochschulen. Es bietet einen offen zugänglichen und für jede kooperierende Hochschule einen weiteren passwortgeschützten Bereich.

Der offene Bereich richtet sich vor allem an die interessierte Fachöffentlichkeit und politische Entscheidungsträger*innen. Hier können die aggregierten Ergebnisdaten aller Hochschulen abgerufen werden, die nach ausgewählten Merkmalen der Befragten gruppiert werden können. Daten, die Rückschlüsse auf einzelne Hochschulen oder Personen zulassen, werden in diesem Bereich nicht zur Verfügung gestellt.

Die hochschulbezogenen Daten einzelner anderer Hochschulen können nicht abgerufen werden.

Bei Fragen zum Thema Datenschutz wenden Sie sich gern an uns

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche Vergleichsdaten werden den Hochschulen zur Verfügung gestellt?

Die Partnerhochschulen können ihre Ergebnisse in Relation zu allen anderen Hochschulen insgesamt oder zu relevanten Vergleichsgruppen setzen. Bei der Zusammensetzung und Gestaltung der Vergleichsgruppen können die Hochschulen, z. B. im Rahmen einer Hochschulbegleitgruppe, mitwirken.

Direkte Vergleiche mit einzelnen anderen Hochschulen oder Rankings sind über das Portal nicht möglich.

Was passiert mit den Befragungsdaten und wie wird der Datenschutz sichergestellt?

Sobald die Befragung abgeschlossen ist, speichern wir Ihre Angaben aus der Befragung, getrennt von Ihren Kontaktdaten (Namen und Adressdaten) auf speziell dafür gesicherten Servern am DZHW. Zu diesem Zugangsbereich im internen Netzwerk haben ausschließlich Nacaps-Projektmitarbeiter*innen nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Nacaps-Projektleitung Zugriff.

Die Befragungsdaten werden anschließend für die Nachnutzung aufbereitet. Als Forschungsprojekt, das mit öffentlichen Geldern gefördert wird, sind wir sehr daran interessiert, die produzierten Daten der wissenschaftlichen Gemeinschaft so umfangreich wie möglich zur Verfügung zu stellen. Im Interesse unserer Befragten müssen wir hierbei jedoch auch auf datenschutzrechtliche Bestimmungen (insb. die DSGVO) und ethische Erwägungen Rücksicht nehmen. Aufgrund dieser rechtlichen und ethischen Beschränkungen stellen wir keine „Rohdaten“ zur Verfügung. Die Daten werden aber in anonymisierter Form über das Forschungsdatenzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (fdz.dzhw.eu) zugänglich gemacht. Das Forschungsdatenzentrum versteht sich als Teil der Open-Science-Bewegung. Im Sinne der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable und Reusable) bereitet es die Daten auf, stellt sie bereit und archiviert sie langfristig. In Abwägung mit datenschutzrechtlichen Notwendigkeiten werden die Daten folglich so umfangreich wie möglich bereitgestellt.

In Abhängigkeit des jeweiligen Nutzungszweckes werden die Befragungsdaten unterschiedlich stark aggregiert. Dabei sind die verfügbaren Informationen im Datenportal auf höchster Aggregationsebene angesiedelt, damit ist ein Rückschluss auf einzelne Personen ausgeschlossen. Dafür werden auch technische Maßnahmen ergriffen, z. B. die Festlegung einer Mindestgröße pro Zellenbesetzung. Alle Auswertungen und Publikationen des Nacaps-Projektteams sowie anderer Forscher*innen lassen ebenfalls keine Rückschlüsse auf einzelne Befragungsteilnehmer zu, auch hier sind die Befunde anonymisiert.

Wie ist das Verfahren der Adressmittlung datenschutzrechtlich zu bewerten?

Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das Verfahren der Adressmittlung/Datenmittlung bei der Erstbefragung als sehr sicher und vertrauenswürdig einzustufen, da die Adressdaten und Befragungsdaten an zwei unterschiedlichen Orten, nämlich zwei unterschiedlichen Organisationen liegen. D. h. die Nacaps-Mitarbeiter*innen haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Adressdaten, die Hochschulmitarbeiter*innen zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Befragungsdaten während der Datenerhebungsphase. Um diese strikte Trennung zu gewährleisten, sind sowohl die Hochschulen als auch das DZHW in die Organisation und Koordination der Feldphase involviert. Dazu bedarf es enger Abstimmungsprozesse und Feedbackschleifen.

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