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Nehmen Sie teil!

Warum Sie an der Nacaps-Befragung teilnehmen sollten

Das Ziel von Nacaps ist es, umfassende Informationen zu Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten und Karriereverläufen sowie zu allgemeinen Lebensbedingungen von Promovierenden und Promovierten zu erheben. So kann die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses für das Hochschul- und Wissenschaftssystem sowie für den Innovationsstandort Deutschland systematisch wissenschaftlich untersucht werden. Nacaps wird die Promotionslandschaft in Deutschland erstmals detailliert abbilden. Wissenschaftsforschung, Hochschulen und Politik werden von diesen Erkenntnissen profitieren – und nicht zuletzt auch Sie als Promovierende(r). Auch wenn Sie einen vermeintlich ungewöhnlichen Weg zur oder während der Promotion eingeschlagen haben, ist Ihre Teilnahme sehr wichtig, weil wir nur durch eine möglichst breite Beteiligung ein vollständiges Bild der Promotionslandschaft zeichnen können. Das gilt auch, wenn Sie nur für die Promotion nach Deutschland gekommen sind bzw. nach der Promotion Deutschland verlassen möchten.

7 gute Gründe für die Teilnahme

Sie unterstützen ein Forschungsprojekt.

support

Als Doktorand(in) forschen Sie selbst. Nacaps ist ein Projekt der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, das sich in erster Linie an die Scientific Community richtet. Unterstützen Sie uns - kollegial - mit Ihrer Teilnahme!

Ihre Erfahrungen prägen zukünftige Entscheidungen.

facts

Neben Forscher(inne)n nutzen auch Hochschulen und Politik die Ergebnisse, um evidenzbasiert Entscheidungen zu treffen. Sie können Angebote oder Programme auf ihre Wirksamkeit überprüfen und so Promotionsbedingungen verbessern und den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielter fördern.

Sie helfen, Argumente mit Fakten zu unterfüttern.

Waage

Arbeitsbedingungen und Karriereverläufe von Nachwuchswissenschaftler(inne)n werden in der Öffentlichkeit heiß diskutiert. Ihre Antworten auf unsere Fragen werten wir ergebnisoffen aus und können so belastbare Daten in die Debatten tragen.

Ihr persönlicher Weg zählt.

diversity

Ob Musikwissenschaftler oder Chemikerin, Stipendiat oder wissenschaftliche Mitarbeiterin - Promovieren in Deutschland hat vielfältige Formen. Um diese Diversität abzubilden, ist jede und jeder einzelne Promovierende gefragt.

Sie reflektieren Ihren eigenen Werdegang.

mirror

Nutzen Sie die Befragung für eine Reflexion Ihres eigenen Werdegangs. Die Ergebnisse der Studie werden in einem öffentlich zugänglichen Datenportal bereitgestellt und bieten Ihnen eine interessante Außenansicht.

Sie werden Teil einer einzigartigen Studie.

puzzle

Unsere Studie ist die einzige repräsentative wissenschaftliche Untersuchung über Promovierende und Promovierte in Deutschland. Werden Sie Teil davon!


Unser Dank.

present

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen Teilnehmenden attraktive Preise.



Inhalte

Was interessiert uns? Und warum?

Mit Nacaps gewinnen wir erstmals deutschlandweit Einblicke in die Situation Promovierender. Dafür interessieren uns im Verlauf der Studie eine Reihe von Themen, die in der unten stehenden Grafik erläutert werden. Klicken Sie auf einen Begriff, um zu erfahren, welche Bedeutung das spezifische Themenfeld für Nacaps hat:

Motivation und Einstellungen
Persönlicher Hintergrund
Qualifizierungsbedingungen
Wissenschaftliches Arbeiten
Outcomes
Karrierewege

Mentor-Mentee Beziehung

Das Betreuungsverhältnis zwischen Promovierenden und ihren Betreuer(inne)n bzw. Mentor(inn)en beeinflusst deren Promotionsverlauf und –erfolg maßgeblich. Promovierende schätzen an ihren Betreuer(inne)n u. a. Zuverlässigkeit, Vertrauen in den Promovierenden, Unterstützung sowie fachliche Kompetenz. Bei Nacaps interessiert uns vor allem, welchen Einfluss die Austauschhäufigkeit, das Einhalten von Promotionsvereinbarungen, der Betreuungsstil und das interpersonelle Verhältnis insgesamt auf das Gelingen einer Promotion, die Betreuungszufriedenheit und die Karriereverläufe von Promovierten haben.

Promotionsthema

Die Wahl des Dissertationsthemas ist einer der ersten Schritte der Promotion. Bei Nacaps ist hierbei zunächst von Interesse, wie die Entscheidung für ein Thema zu Stande kam. Im weiteren Verlauf der Befragungen wird dann bspw. untersucht, wie sich eine inhaltliche Spezialisierung auf die berufliche Platzierung nach der Promotion auswirkt oder welche Ursachen dazu führen, dass Promovierende ihre Forschungsthemen neu ausrichten.

Promotionsmotivation

Motivation gilt als eine zentrale Determinante zur Erklärung von Handlungsbereitschaft. Dabei wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Im Hinblick auf die Promotion können bspw. die Freude am wissenschaftlichen Arbeiten oder die Überzeugung, mit dem wissenschaftlichen Fortschritt zur Lösung von Problemen beizutragen, als intrinsische Motivation verstanden werden. Eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen oder ein höheres Ansehen in der Gesellschaft sind hingegen extrinsische Motivationen. Im Mittelpunkt steht bei Nacaps in diesem Zusammenhang die Frage, was Promovierende antreibt, an ihrer Promotion zu arbeiten.

Berufliche Ziele

Berufliche Ziele und Neigungen von Promovierenden sind nicht starr, sondern können sich aufgrund der Erfahrungen während der Promotion verändern. Für Nacaps ist von besonderem Interesse, unter welchen Bedingungen ein Interesse an einer wissenschaftlichen Karriere zunimmt oder abnimmt.

Lebensziele

Die Promotionsmotive und beruflichen Ziele von Promovierenden können nicht losgelöst von den allgemeinen und längerfristigen Lebenszielen betrachtet werden. Dabei geht es bei Nacaps im Kern um das Verhältnis zwischen Karriere und Beruf und anderen Lebenszielen, wie dem Wunsch die Welt zu sehen oder eine glückliche Partnerschaft und Kinder zu haben. Diese Präferenzen und Wertorientierungen können sich interpersonell stark voneinander unterscheiden und bedingen spätere Entscheidungen, wie die Berufswahl oder die Familiengründung. Im Verlauf der Studie interessiert uns unter anderem, ob und wie sich die Erfahrungen während der Promotion auf die allgemeinen Lebensziele auswirken.

Einstellungen zur Wissenschaft

Promovierende und Promovierte bilden sich im Verlauf ihrer akademischen Sozialisation und weiteren Karriere eine Meinung über verschiedene Aspekte des Wissenschaftssystems und des wissenschaftlichen Arbeitens. Dies betrifft u.a. die Ziele der Wahrheitsfindung, des Erkenntnisgewinns, die Bewertung von Forschung sowie aktuelle Entwicklungen, wie etwa eine Mittelvergabe nach Leistungskriterien, verstärkte Mobilitätserwartungen oder der anhaltende Publikationsdruck. Nacaps möchte diesen Prozess begleiten und widmet sich der Frage, welche Einstellungen und Werte Promovierende und Promovierte hinsichtlich der Wissenschaft haben, wie sich diese im Verlauf der Promotion und der Postdoc-Phase ändern und ob dies die Attraktivität einer Tätigkeit in der Wissenschaft beeinflusst.

Familie, Partnerschaft, Vereinbarkeit

Hier interessieren uns die Interdependenzen zwischen der beruflichen und der familiären Sphäre. Einerseits wirken sich die individuellen Promotions- und Arbeitsbedingungen auf die persönliche Wahrnehmung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auf die Möglichkeit, Kinderwünsche zu realisieren aus. Auf der anderen Seite haben die Verbundenheit und Verpflichtung gegenüber Partner und Familie – sei es in Form von Kinderbetreuung oder Pflegetätigkeit – Einfluss auf die alltägliche Arbeitsgestaltung und berufliche Entscheidungen.

Soziale Herkunft

Bei der sozialen Herkunft handelt es sich um den Status der Eltern der Promovierenden sowie Migrationshintergrund. In Deutschland sind Bildungsentscheidungen und -aspirationen sowie ein sozialer Aufstieg nach wie vor stark vom sozialen Hintergrund abhängig. Nacaps wird einen Überblick darüber bieten, welchen Einfluss die soziale Ungleichheit auf den Abschluss einer Promotion hat.

Bildungsbiografie

Mit den Bildungsverläufen wird der Weg zur Promotion nachgezeichnet. Durch die Erfassung der Abschlüsse und Vorerfahrungen, mit denen die Promovierenden starten, lässt sich bspw. untersuchen, inwieweit sich vorgelagerte Bildungswege auf die Promotion oder den anschließenden Berufsverlauf auswirken.

Persönlichkeitsmerkmale

Die Persönlichkeit bestimmt unter anderem individuelle Interessen sowie den Umgang mit Herausforderungen und steht in einem engen Zusammenhang mit der Berufswahl und späteren Karriereentscheidungen. Einerseits bedingen gewisse Persönlichkeitsmerkmale die Entscheidung für Studienfächer oder die berufliche Zielsetzung, andererseits können sich Persönlichkeitsmerkmale aber auch in Folge von Erfahrungen verändern. Innerhalb der Studie interessieren wir uns für für die Bedeutung der Promotionsphase auf die Persönlichkeitsentwicklung von Promovierenden sowie auf den Einfluss persönlichkeitsbezogener Merkmale auf die Promotionsphase und die späteren Karriereverläufe.

Gesundheit

Der Gesundheitszustand des wissenschaftlichen Nachwuchses ist größtenteils ein blinder Fleck in der nationalen Berichterstattung und der Forschung. Nacaps bietet hier erstmals die Möglichkeit, den Gesundheitszustand von Promovierenden systematisch zu erheben und bspw. zu beantworten, inwiefern die Promotions- und Arbeitsbedingungen den individuellen Gesundheitszustand sowie die Entscheidung für den Verbleib in oder für den Ausstieg aus der Wissenschaft beeinflussen.

Soziodemografie

Die Erhebung personenbezogener Daten der Befragten, wie z. B. Geschlecht, Alter oder Staatsangehörigkeit, schafft die Voraussetzung für eine adäquate Beschreibung der Gruppe von Promovierenden und Promovierten anhand zentraler Merkmale. Sie dienen bspw. dazu, Fragen nach der sozialen Ungleichheit zu adressieren oder um in Auswertungen systematisch für spezifische Gruppeneffekte zu kontrollieren.

Finanzierung

Viele Promovierende finanzieren sich über die Zeit aus unterschiedlichen Quellen, etwa weil ihr Stipendium oder die Projektzeit auslaufen und sie sich um eine adäquate Anschlussfinanzierung bemühen müssen. Dies wirft die Frage auf, inwiefern sich stabile bzw. instabile Finanzierungsverläufe während der Promotion auswirken. Außerdem wird untersucht, ob bestimmte Finanzierungsverläufe des wissenschaftlichen Nachwuchses risikoreicher sind als andere und in ihrer Gesamtheit einer zeitlichen Veränderung unterliegen.

Mitgliedschaft in Promotionsprogrammen und Bewertung

Die Verkürzung von Promotionszeiten, die Auflösung von Abhängigkeitsverhältnissen, mehr Chancengleichheit, eine bessere Vernetzung und Sichtbarkeit der Promovierenden sowie die Reduzierung von zu hohen Abbruchzahlen galten als Beweggründe für eine stärkere Etablierung strukturierter Programme. Mittlerweile existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Promotionsprogramme von universitätsweiten Dachstrukturen bis zu themenspezifischen Graduiertenkollegs. Hierbei stellt sich die Frage, ob strukturierte Programme ihren ursprünglichen Zielen gerecht werden und wie sie sich auf die Karrierewege von Promovierenden und Promovierten auswirken.

Wissenstransfer

Es gibt gesellschaftliche Erwartungen, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und sie zur Lösung konkreter Probleme nutzbar zu machen. Promovierende und Promovierte können Akteure dieses sog. Wissenstransfers sein, einerseits wenn Ergebnisse ihrer Promotionen in die Praxis transferiert werden sollen oder wenn sie im Rahmen ihrer Arbeit mit Partnern außerhalb der Wissenschaft kooperieren. Spannend ist die hierbei die Frage nach unterschiedlichen Transferformen in den einzelnen Fächern.

Beschäftigungsbedingungen

Die Beschäftigungssituation von Promovierenden ist sehr vielfältig: Manche arbeiten als wissenschaftliches Personal an einer Hochschule in dem Projekt, in dem sie auch promovieren, wohingegen extern Promovierende häufig einer Haupterwerbstätigkeit in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, der freien Wirtschaft oder Industrie nachgehen – oftmals ohne inhaltliche oder organisationale Verbindung zu ihrer Promotion. Die verschiedenen Beschäftigungsverhältnisse gehen mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen einher, die bei Nacaps in ihren Auswirkungen auf den Promotions- und den anschließenden Berufsverlauf analysiert werden.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

Im täglichen Arbeiten erwerben Promovierende und Promovierte Fähigkeiten, die sie für einen erfolgreichen Abschluss der Promotion und später eine akademische oder außerakademische Karriere benötigen. Diese Fertigkeiten werden kontinuierlich durch die Übernahme neuer und spezifischer wissenschaftsrelevanter Aufgaben weiterentwickelt. Man kann davon ausgehen, dass dies nicht nur mit einem wachsenden und spezialisierten Tätigkeits- und Verantwortungsspektrum einhergeht, sondern sich auch auf die Kompetenzentwicklung auswirkt, die bei Nacaps genauer untersucht wird.

Netzwerke und Soziales Kapital

Zugang zu formellen und informellen Netzwerken ist wichtig für eine Karriere in der Wissenschaft. Da die Zahl der Professuren in den letzten Jahren bei weitem nicht so stark gestiegen ist wie die Zahl der Personen im akademischen Mittelbau, hat sich der Wettbewerb um Professuren verschärft und die Bedeutung sozialer Netzwerke und „Gatekeeper“ bleibt groß. Fachliche, finanzielle oder emotionale Unterstützung kennzeichnen idealerweise den Promotionsprozess. Nacaps untersucht die grundsätzliche Verfügbarkeit dieser und anderer Ressourcen und deren tatsächliche Inanspruchnahme, die je nach Kontextfaktoren stark zwischen Promovierenden variieren und letztlich die Promotionsphase beeinflussen.

Individuelle und gesellschaftliche Renditen

Hier steht die Frage des Nutzens der Promotion im Zentrum. Für einen Teil der Promovierten ist es die Verbesserung beruflicher Chancen sowie ein hohes Einkommen, anderen geht es um die Erweiterung ihres eigenen Wissens, das Forschen an sich oder die Erlangung einer respektablen Reputation in ihrem Fachgebiet. Politisch interessieren dagegen eher gesellschaftlich verwertbare Erträge wie bspw. technische Innovationen in Form von Patenten. Nacaps wird der Frage nachgehen, welche individuellen, gesellschaftlichen sowie monetären und nicht-monetären Renditen Promotionen erbringen.

Promotionserfolg und Abbruch

Eine zentrale Fragestellung bei Nacaps ist, unter welchen Bedingungen Promotionen erfolgreich verlaufen. Dabei soll die Promotion als ein Projekt angesehen werden, das mitunter mit ganz unterschiedlichen Krisen sowie Höhen und Tiefen für die Promovierenden verbunden ist. Nacaps möchte bspw. klären, unter welchen Umständen Krisen überwunden werden oder auch zu Promotionsabbrüchen führen und wird die beruflichen Pfade von Promotionsabbrecher(inne)n ebenfalls weiterverfolgen.

Karrierestrategien und Entscheidungen

Individuelle Präferenzen und Orientierungen hinsichtlich der eigenen Karriere bestimmen darüber, ob nach der Promotion eine akademische Karriere oder eine Werdegang außerhalb des Wissenschaftssystems angestrebt wird. Nacaps wird die Möglichkeit bieten, die mittel- oder langfristigen Perspektiven und Ziele der Befragten zu eruieren und diesbezügliche Karrierestrategien aufzudecken und Entscheidungen nachzuzeichnen. Die leitende Frage dabei ist, wie Promovierende und Promovierte ihren zukünftigen Berufsweg planen, ihr Handeln priorisieren und an spezifischen Karrierezielen ausrichten.

Karrieren in der Wissenschaft und außerhalb

Die Promotion ist der Nachweis, selbstständig forschen zu können und die Voraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere. Promotionen können aber außerhalb der Wissenschaft einen positiven Einfluss auf die Karriere haben. Während wissenschaftliche Karrieren als „riskant“ gelten, werden die Karrieren außerhalb häufig als vergleichsweise „sicher“ beschrieben. Karriereerfolg in der Wissenschaft wird traditionell in Deutschland mit dem statistisch unwahrscheinlichen Ziel des Erreichens einer Professur gleichgesetzt. Über die Karrieren von Promovierten außerhalb der Wissenschaft ist bislang nur wenig bekannt. Nacaps geht der Frage nach, wie die Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft verlaufen und wann und unter welchen Bedingungen Entscheidungen zum Ausstieg aus der Wissenschaft getroffen werden.

Wege zur (FH-)Professur

Im Vergleich zu den Universitätsprofessuren wird von Professor(inn)en an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften praxisrelevante Berufserfahrung außerhalb der Wissenschaft erwartet. Nacaps untersucht, wie die Karrierewege vor der Übernahme von Fachhochschulprofessuren aussehen - Handelt es sich um geplante Karrierewege? Sind FH-Professuren attraktive Stellen oder second-best Lösungen? Was sind die Determinanten des (Wieder-)einstiegs in die Wissenschaft an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften?

Internationale Mobilität

Nacaps untersucht den Einfluss von Mobilität auf den beruflichen Werdegang Promovierender. Mobilitätserfahrungen während und nach der Promotion sind nicht nur ein Ausweis der eigenen Neugier, sondern unterliegen auch strategischen Überlegungen im Hinblick auf die eigene fachliche Qualifikation und potentielle Karrierewege. Forschungsaufenthalte im Ausland wirken sich z.B. insbesondere dann positiv auf die Promotion aus, wenn fachliche und methodische Kompetenzen sowie Fremdsprachenkenntnisse akkumuliert werden können. Weiterhin können Wissenschaftler(innen) mit internationaler Erfahrung leichter internationale berufliche Netzwerke aufbauen und Kenntnisse über andere Wissenschaftssysteme erwerben.

Klicken Sie auf die Begriffe, um vertiefende Informationen zu erhalten.

Aufwand

Wie aufwändig ist es teilzunehmen?

Nacaps Aufwand

Zur Beantwortung des Online-Fragebogens werden Sie je nach persönlicher Situation zwischen 20 und 30 Minuten benötigen. Dabei werden wir Sie vor allem über Ihre aktuelle Promotionssituation, Karriere- und Lebensziele befragen.

Wir freuen uns, wenn Sie auch an den jährlich folgenden Anschlussbefragungen teilnehmen, die uns erst die Längsschnittperspektive auf Berufsverläufe und Lebenswege Promovierender eröffnen.

Datenschutz

Was passiert mit Ihren Daten?

Nacaps Aufwand

Ihr Einverständnis vorausgesetzt speichern wir Ihre persönlichen Kontaktinformationen, um Sie für Folgebefragungen kontaktieren zu können. Diese Informationen speichern wir getrennt von Ihren Angaben aus der Befragung in einem geschützten Bereich auf den hausinternen Servern des DZHW. Die Angaben aus den Befragungen werden zur Verarbeitung pseudonymisiert (also ohne Namen oder Adressangaben).

Sensible Informationen und alle offenen Angaben werden besonders geschützt, um eine Rückverfolgung auf einzelne Teilnehmende auszuschließen.

Mehr Informationen über den Datenschutz bei Nacaps erhalten Sie hier.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie nehme ich teil?

Wenn die Hochschule, an der Sie promovieren, Nacaps-Partnerhochschule ist, erhalten Sie im Februar 2019 einen Link per Email, mit dem Sie an der ersten Online-Befragung teilnehmen können.

Eine Übersicht über unsere Partnerhochschulen finden Sie hier. Ihre Hochschule ist nicht dabei? Sprechen Sie das Promotionsbüro oder die Leitung Ihrer Hochschule an!

Wer steht hinter Nacaps?

Nacaps ist ein Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Nacaps kooperiert mit zahlreichen promotionsberechtigten Hochschulen in ganz Deutschland, mit denen wir die Befragung gemeinsam durchführen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns.

Was passiert mit meinen Angaben im Fragebogen, also mit den Befragungsdaten?

Sobald die Online-Befragung abgeschlossen ist, speichern wir die Angaben der Befragungen, getrennt von den Namen und Adressdaten der Teilnehmenden auf speziell dafür gesicherten Servern am DZHW. Zu diesem geschützten Bereich auf den Servern haben ausschließlich Projektmitarbeiter(innen) nach ausdrücklicher Genehmigung der Nacaps-Projektleitung Zugriff. Die Befragungsdaten werden anschließend für die Nachnutzung aufbereitet. Vor der Weitergabe der Nacaps-Daten an Dritte, beispielsweise (auf Antrag) an Sekundärforscher, wird sichergestellt, dass sie anonymisiert sind.

Die Daten werden in Abhängigkeit des jeweiligen Nutzungszweckes unterschiedlich stark aggregiert. Dabei sind die verfügbaren Informationen im Datenportal auf höchster Aggregationsebene angesiedelt, d. h. ein Rückschluss auf einzelne Personen ist nicht möglich. Dafür werden auch technische Maßnahmen ergriffen, z. B. die Festlegung einer Mindestgröße pro Zellenbesetzung. Das Projektteam selbst sowie weitere Forscher(innen) dürfen die Daten nur für statistische Auswertungen, d. h. für anonymisierte Datenverarbeitung, verwenden.

Was genau passiert mit meinen Kontaktdaten, wenn ich teilnehme?

Die Kontaktdaten liegen in der Regel zunächst nur bei Ihrer Hochschule. In einigen Fällen werden sie ausschließlich zum Zweck des Einladungsversands an uns übermittelt und anschließend gelöscht.

Am Ende der ersten Befragung werden Sie um Ihre Kontaktdaten und das Einverständnis gebeten, Sie zukünftig erneut für jährliche Folgebefragungen anschreiben zu dürfen. Die Angaben sind freiwillig und werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie sind jedoch die Grundlage für eine weitere Teilnahme an der Nacaps-Studie, die auf Ihr langfristiges Engagement angewiesen ist.

Die Löschung Ihrer Kontaktdaten ist jederzeit möglich, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an uns. Weitere Informationen finden Sie in unserer Handreichung zum Datenschutz.

Woher haben Sie meine Adresse?

Wir führen die Befragung gemeinsam mit der Hochschule durch, an der Sie als Promotionsstudent eingeschrieben sind. Daher werden Sie in der Regel von Ihrer Hochschule selbst kontaktiert, die Ihnen zum Zweck der Befragung eine E-Mail mit einem personalierten Link zur Studienteilnahme zuschickt. Sofern Ihre Hochschule eine entsprechende Vereinbarung mit dem DZHW getroffen hat und uns die Adressdaten zum Zweck der Befragungseinladung übermittelt hat, ist es auch möglich, dass Sie die Einladung direkt vom DZHW erhalten. Diese Kontaktdaten werden nach der Befragung von uns gelöscht. Bei weiteren Fragen zum Schutz Ihrer Daten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Kontakt.

Kann meine Hochschule meine Antworten einsehen?

Den Partner-Hochschulen werden die Studienergebnisse von Nacaps über ein Datenportal zur Verfügung gestellt, wo sie aggregierte Auswertungen einsehen können. Wenn kleinteiligere Angaben (Mikrodaten) an eine Partnerhochschule zu Analysezwecken übermittelt werden, so werden diese vorab pseudonymisiert, sprich Namen werden durch unsystematisch erstellte Identifier ersetzt. Besonders sensible Angaben werden in diesem Fall nicht übermittelt. Partner-Hochschulen und das DZHW verpflichten sich vertraglich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Daten.

Wie und wann erfahre ich von den Ergebnissen der Studie?

Wenn Sie zeitnah über die Veröffentlichung von Studienergebnissen informiert werden möchten, empfehlen wir, sich in unseren Newsletter-Verteiler einzutragen: Auch auf Twitter und hier auf der Nacaps-Website werden wir Veröffentlichungen bekannt machen. Die ersten Ergebnisse werden voraussichtlich ab Ende 2019 verfügbar sein.

Kann ich bestimmte Angaben im Fragebogen auslassen?

Ja, eine Teilnahme ist auch möglich, wenn einzelne Fragen nicht beantwortet werden. Wir freuen uns aber natürlich über möglichst vollständige Angaben. Hier erfahren Sie, welche Forschungsinteressen wir mit den jeweiligen Fragen verfolgen.

Übersicht aller FAQ