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Allgemein

Welche Ziele verfolgt die Studie?

Nacaps wird mit dem Ziel aufgebaut, eine "Innenansicht der Wissenschaft" zu liefern. Erstmals sollen umfassende Daten zu Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten und Karriereverläufen sowie zu allgemeinen Lebensbedingungen von Promovierenden und Promovierten erhoben werden. Die Erkenntnisse über die individuellen Karriereverläufe sollen aber außerdem zu übergreifenden, nationalen und internationalen Entwicklungen des Hochschul- und Wissenschaftssystems in Beziehung gesetzt werden. Auf diese Weise kann die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses für das Hochschul- und Wissenschaftssystem sowie für den Innovationsstandort Deutschland erstmals systematisch wissenschaftlich untersucht werden.

Wer führt die Studie durch?

Nacaps wird vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt. Das DZHW betreibt anwendungsorientierte empirische Forschung. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Hochschulforschung mit Analysen zu Studierenden und Absolvent(inn)en, Fragen des lebenslangen Lernens, der Steuerung und Finanzierung sowie andererseits in der Wissenschafts- und Organisationsforschung. Durch Beteiligungen am Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN), am Bildungspanel (NEPS) oder der Sozialerhebung und eigenen einschlägigen Panelstudien wie ProFile, WiNbus oder Karrieren Promovierter steht das DZHW für Kompetenz und Erfahrung im Bereich Online-Befragungen für den Hochschul- und Wissenschaftsbereich. Das Projektteam vereint Expertise aus der empirischen Sozialforschung, technische Kompetenz im Datenmanagement und langjährige Erfahrung in der Durchführung und Auswertung von Längsschnittstudien.

Wer finanziert die Studie?

Der Aufbau der Studie wird vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2019 aus Mitteln des BMBF finanziert. In dieser Projektphase werden hauptsächlich das Design, die Erhebungsinstrumente und die Reportingformate entwickelt sowie die erste Promovierendenbefragung durchgeführt. Eine Verstetigung ist geplant.

Studiendesign

Wie lange und wie häufig werden die Panelteilnehmer(innen) befragt?

Mit der in Kooperation mit den Hochschulen durchgeführten Erstbefragung werden die Promovierenden zunächst für das Panel rekrutiert. Die Teilnehmer(innen) des Panels werden dann jährlich weiter befragt, um Informationen über den Promotionsverlauf, den Abschluss und die weiteren Karriereschritte zu erhalten. Angestrebt ist derzeit eine Beobachtungsdauer von bis zu 15 Jahren nach dem Abschluss der Pomotion.

Welche Funktion hat die Vollerhebung der Promovierten?

Die Vollerhebung dient dazu, zeitnah Aussagen über die weiteren Karrierewege Promovierter treffen zu können und repräsentative Daten für eine Promotionsabsolvent(inn)enkohorte zu gewinnen. Diese Daten liefern uns einen mit der amtlichen Statistik vergleichbaren Referenzpunkt für das Monitoring zum wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit dieser Befragung werden zudem auch Personen in das Panel übernommen, die zuvor in der Promovierendenbefragung noch nicht enthalten waren, wie zum Beispiel bei unterjährigen Promotionen.

Welche Hochschulen können mit der Studie kooperieren?

Alle promotionsberechtigten Hochschulen in Deutschland können mit Nacaps kooperieren. Dies gilt für Universitäten und technische, pädagogische, theologische und künstlerische Hochschulen sowie für die promotionsberechtigten Fachhochschulen. Voraussetzung ist, dass die kooperierende Hochschule den Kontakt zu ihren Promovierenden zum Zweck der Befragungseinladung herstellen und Informationen über die Gesamtzahl ihrer Promovierenden bereitstellen kann. Weitere Voraussetzungen finden Sie unter dem Menupunkt Voraussetzungen.

Muss eine Hochschule eine Mindestanzahl von Promovierenden haben, um Nacaps-Partnerhochschule werden zu können?

Nein. Ziel der Studie ist es, ein möglichst umfassendes Bild aller Promovierenden in Deutschland zu bekommen, deshalb sind ausnahmslos alle promotionsberechtigten Hochschulen aufgerufen, sich an Nacaps zu beteiligen, unabhängig von der Anzahl der Promovierenden.

Wie werden die Promovierenden rekrutiert? Wie wird die Zielgruppe kontaktiert?

Die Kontaktaufnahme erfolgt über die mit Nacaps kooperierenden Hochschulen. Für die Einladung zur Befragung erhält die Hochschule vom DZHW individualisierte Befragungslinks, sogenannte Tokens. Diese Tokens werden von der Hochschule an die Promovierenden bestimmter Jahrgänge weitergeleitet. Das Nacaps-Team bietet für diese Kontaktaufnahme umfangreiche Hilfestellungen, Informationen, Vorlagen und persönliche Beratung an, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wie werden die Teilnehmer(innen) nach der Promotion erreicht?

In der Erstbefragung werden die Teilnehmer(innen) gebeten, ihre Kontaktdaten für die Folgebefragungen an das DZHW zu übermitteln. Ist die befragte Person einverstanden und bereit, weiter befragt zu werden, wird sie anschließend jährlich vom DZHW kontaktiert, um an Folgebefragungen teilzunehmen. Die Einladung zur Teilnahme erhalten die Teilnehmer(innen) auch nach Abschluss der Promotion, um die Karrierewege weiter zu verfolgen. Diese Folgebefragungen führt das DZHW eigenständig durch. Auch die Pflege und Nachrecherche der Kontaktdaten übernimmt das DZHW.

Hochschulkooperation

Wie hoch ist der Aufwand für Ihre Hochschule, sich an der Befragung zu beteiligen?

Die Aufgabe der kooperierenden Hochschulen besteht darin, den ersten Kontakt zu den potenziellen Befragungsteinehmer(inne)n herzustellen, indem an die Promovierenden bestimmter Jahrgänge individuelle Befragungslinks weitergeleitet werden. Das Nacaps-Team ist dabei bemüht, den Aufwand für die Hochschulen zu jedem Zeitpunkt so gering wie möglich zu halten. Von einer kooperierenden Hochschule werden alle zwei Jahre folgende Schritte gewünscht:

  • Die Hochschule benennt eine Ansprechperson, die für die Kommunikation mit dem DZHW verantwortlich ist.
  • Vor dem Einladungsvorgang übermittelt die Hochschule dem DZHW Informationen über die Anzahl und die Zusammensetzung ihrer Promovierenden. Dabei handelt es sich um Angaben, die bereits im Zuge der Promovierendenerfassung für das statistische Bundesamt an der Hochschule erhoben werden.
  • Einen Monat vor Beginn der Befragung wird eine Vorankündigung an die potenziellen Teilnehmer(innen) versendet. Dafür erhalten Sie von uns einen vorformulierten Text, den Sie verwenden können. Sie müssen diesen Text lediglich an die bei Ihnen zum Stichtag xy registrierten Promovierenden weiterleiten.
  • Zu Beginn der Befragung (6-wöchige Feldphase) versenden Sie Emails, die einen von uns vorgefertigten Text und einen Befragungslink enthalten. Bei technischen Fragen oder für Hilfestellungen steht das Team von Nacaps telefonisch bereit.
  • Im Verlauf der 6-wöchigen Feldphase senden Sie zu drei Zeitpunkten Erinnerungs-Emails an die Promovierenden. Auch diese Mails werden von uns vorformuliert und müssen von Ihnen nur weitergeleitet werden.
  • Sie dokumentieren den Einladungsverlauf in einem von uns vorgefertigten Dokument, das Sie uns bis zu 14 Tage nach Ende der Feldphase zuschicken.

Einen Überblick der notwendigen Schritte für die erste Befragung im Februar 2019 zeigt diese Abbildung. Für den genauen Ablauf des Einladungs- und Reminderversands stellen wir Ihnen frühzeitig Anleitungen und Hilfestellung zur Verfügung und stehen auch für persönliche Beratungen zur Verfügung.

Den Rest übernehmen wir: Die jährlich stattfindenden Folgebefragungen werden durch das DZHW eigenständig durchgeführt. Beteiligungen an Workshops oder der Hochschulbegleitgruppe sind ebenso wie die Nutzung des Datenportals selbstverständlich optional. Die Unterstützung der Hochschulen ist also nur für den Erstkontakt neuer Befragter erforderlich. Dieser findet alle zwei Jahre statt.

Welche Voraussetzungen muss Ihre Hochschule erfüllen, um Nacaps-Partnerhochschule zu werden?

Die Hochschule verfügt idealerweise über eine Promovierendenerfassung
Die kooperierende Hochschule verfügt idealerweise über eine Erfassung der bei ihr registrierten Promovierenden. Die Anforderung an diese Erfassung deckt sich im Wesentlichen mit den Anforderungen der amtlichen Statistik. Der Stand der Promovierendenerfassung an der jeweiligen Hochschule sollte dem Nacaps-Team transparent kommuniziert werden, damit die zu erwartende Datenqualität eingeschätzt werden kann.

Bereitstellung von Informationen zu Promovierenden
Vor der Einladung zur Befragung benötigt das DZHW von der Hochschule Informationen über die Anzahl und Zusammensetzung ihrer Promovierenden. Dabei handelt es sich um Angaben, die bereits im Zuge der Promovierendenerfassung für das statistische Bundesamt an der Hochschule erhoben werden.

Benennung einer Ansprechperson
Die Hochschule benennt eine zentrale Ansprechperson für das DZHW. Die Person ist verantwortlich für die Koordination der Aufgaben, die die Hochschule im Rahmen der Kooperation übernimmt. Sie kann inhaltliche und organisatorische Fragen in Verbindung mit der Feldphase beantworten. Sie soll als Bindeglied dabei sowohl mit dem DZHW als auch mit der Leitung der Hochschule in Kontakt stehen. Die Aufgaben der Ansprechperson umfassen beispielsweise die Übermittlung der Anzahl der Promovierenden und der Informationen über die Grundgesamtheit der Promovierenden, die Vorankündigung der Befragung an der Hochschule sowie die Benachrichtigung der Rechenzentren über die Befragungsdurchführung bzw. die Organisation des Versands der Einladungen zur Befragung.

Kann eine Hochschule auch Nacaps-Partnerhochschule werden, wenn die Promovierendenerfassung nicht oder noch nicht vollständig implementiert ist?

Auch wenn noch keine Erfassung implementiert ist, kann eine Hochschule Nacaps-Partnerhochschule werden. Das Nacaps-Team dokumentiert den Stand der Promovierendenerfassung. Ggf. werden die Angaben der Hochschule aus Datensätzen für das nationale Reporting, Scientific Use Files etc. aus Qualitätssicherungsgründen ausgeschlossen. Das hat jedoch keine Folgen für das hochschulspezifische Reporting. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch, dass die Hochschule den Kontakt zu ihren Promovierenden zum Zweck der Befragungseinladung herstellen kann.

Wie läuft die Vorbereitung der ersten Befragung im 2019 ab?

Eine detaillierte Übersicht der einzelnen Schritte für die Vorbereitung und Durchführung der ersten Befragung finden Sie unter dem Menupunkt Ablauf.

Welche direkten und indirekten Kosten entstehen den Hochschulen durch eine Teilnahme?

Das Projekt verfolgt keine kommerziellen Interessen; der Aufbau der Studie wird aus Mitteln des BMBF finanziert. Die Teilnahme an der Studie ist deshalb für die Hochschule kostenlos. Sie leistet im Rahmen der Kooperation die oben beschriebene Unterstützung bei der Kontaktaufnahme und trägt die dadurch ggf. anfallenden Kosten im eigenen Haus.

Können die Hochschulen eigene Fragen in die Befragung integrieren?

Gegebenenfalls können auch individuelle, institutionsspezifische Fragen eingebunden werden. Wenden Sie sich an uns, wenn Sie daran interessiert sind.

Befragungsinhalte

Wie lange dauert eine Befragung?

Die Befragungsdauer variiert entsprechend der Angaben der Befragten zwischen 20 und 30 Minuten. Grundsätzlich sind die Befragungen so gestaltet, dass sie möglichst interessant und abwechslungsreich sind und den Befragten nicht unötig viel Zeit kosten. Das oberste Ziel ist es, die Teilnehmer(innen) auch für weitere Befragungen in unserem Panel zu motivieren.

Welche Themen werden in der Promovierendenbefragung behandelt?

Die Themen und Forschungsfragen von Nacaps werden auf der Grundlage eines breiten Sets von theoretischen Ansätzen entwickelt. Nacaps knüpft zum einen an aktuelle und langfristig relevante Forschungsfragen über die Qualifizierungs- und Karriereverläufe Promovierender und Promovierter in Deutschland an. Zum anderen greift die Studie darüber hinaus gehende, spezielle Informationsbedarfe der Hochschulen auf, die z. B. das eigene Qualitätsmanagement betreffen. Eine Übersicht über die zentralen Themen und Forschungsfragen der Studie finden Sie unter dem Menupunkt Themen .

Forschungsdaten und Reporting

Wie werden die Ergebnisse der Nacaps-Studie veröffentlicht und verwendet?

Damit die verschiedenen Nutzer(innen)gruppen (Hochschulen, Politik, Wissenschaftsforschung) die Ergebnisse der Studie bedarfsgerecht nutzen können, werden sie auf drei Wegen zur Verfügung gestellt:

  • über ein Datenportal, in dem die kooperierenden Hochschulen exklusiven Zugang zu ihren eigenen Ergebnissen haben,
  • in Form von wissenschaftlichen Publikationen und Berichten (z. B. in Fachzeitschriften oder Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN)),
  • im Sinne von Open Science als anonymisierte Forschungsdatensätze (Scientific Use Files) im Forschungsdatenzentrum des DZHW.

Vertiefende Informationen hierzu finden Sie auch unter dem Menupunkt Datennutzung .

In welcher Form werden den Hochschulen die Ergebnisse zur Verfügung gestellt?

Die Nacaps-Partnerhochschulen erhalten über ein Datenportal Zugriff auf die eigenen einrichtungsspezifischen Ergebnisse. Über einen individuellen, geschützten Zugang können Sie die Befunde der eigenen Hochschule abrufen.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter Datenportal.

Wann stehen das erste Mal Daten zur Verfügung?

Die ersten Daten werden ab Ende 2019 zur Verfügung stehen.

Wie können externe Forscher(innen) die Daten der Nacaps-Studie nutzen?

Nacaps stellt die erhobenen Daten für wissenschaftliche Untersuchungen als anonymisierte Scientific Use Files im Forschungsdatenzentrum des DZHW kostenlos zur Verfügung. Die Zugangsbedingungen finden Sie auf den Seiten DZHW-Forschungsdatenzentrums.

Welche Vergleichsdaten werden den Hochschulen zur Verfügung gestellt?

Die kooperierenden Hochschulen können ihre Ergebnisse in Relation zu allen anderen Hochschulen insgesamt oder zu relevanten Vergleichsgruppen setzen. Bei der Zusammensetzung und Gestaltung der Vergleichsgruppen können die Hochschulen, z. B. im Rahmen einer Hochschulgruppe, mitwirken. Direkte Vergleiche mit einzelnen anderen Hochschulen oder Rankings sind über das Portal nicht möglich.

Zielgruppe

Wer wird in der Studie befragt? Wer gehört zur Zielgruppe der Befragung?

Zielgruppen der Studie sind die Promovierenden und Promovierten in Deutschland. Die Studie möchte zum einen Daten über die Promotionverläufe und andererseits über die Karrierwege nach der Promotion erheben. Dabei werden sowohl wissenschaftliche als auch außerwissenschaftliche Karrieren betrachtet.

Wie ist der Promovierendenstatus definiert? Wer zählt als "promovierend" bzw. "Promovierende(r)" ?

Bei der Erfassung der Promovierenden lehnen wir uns an die Definition des Hochschulstatistikgesetzes (HStatG) an, wonach Promovierende Personen sind, die von einer zur Promotion berechtigten Hochschule eine Bestätigung über die Annahme als Doktorandin oder Doktorand erhalten haben (§5 HStatG).

Wie werden extern Promovierende und Promovierende an Fachhochschulen in der Studie berücksichtigt?

Die Studie erhebt Daten von allen Promovierendengruppen unabhängig davon, ob sie zugleich als wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) an der Hochschule angestellt, ob sie Mitglied von Promotionsprogrammen oder extern Promovierende sind. Auch Promovierende in kooperativen Promotionen mit Fachhochschulen werden mit einbezogen, da die Registrierung grundsätzlich über eine promotionsberechtigte Hochschule erfolgen muss.

Wie werden Promovierende an außeruniversitären Forschungseinrichtungen berücksichtigt?

Auch Promovierende an außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden mit einbezogen, da die Registrierung grundsätzlich über eine promotionsberechtigte Hochschule erfolgen muss.

Wie werden Promovierende erfasst, die sich erst erst zu einem späten Zeitpunkt im Promotionsprozess registriert lassen?

Aufgrund des Erhebungsdesigns und der Rekrutierung der Promovierenden über die Hochschulen können alle Promovierenden erst ab dem Zeitpunkt einer Zulassung zur Promotion durch uns befragt werden. Dennoch werden dadurch keine Promovierenden ausgeschlossen. Personen, die sich erst spät nach dem Beginn der Arbeit an ihrer Promotion registrieren, gelangen später in das Panel. Um solche Verzögerungen für Auswertungen berücksichtigen zu können, wird in der Befragung zusätzlich zum Zulassungszeitpunkt auch nach dem Beginn der Arbeit an der Promotion gefragt, wie es unter anderem vom Universitätsverband UniWiND empfohlen wird.

Warum sollten Promovierende an der Nacaps-Studie teilnehmen?

Die Teilnahme an der Befragung bietet Promovierenden die Gelegenheit, ihren eigenen Werdegang zu reflektieren und mit dem anderer Promovierender und Promovierter zu vergleichen.

Mit einer Teilnahme tragen die Promovierenden aber vor allem dazu bei, ein fundiertes empirisches Wissen über Karrierewege von Promovierenden und Promovierten (innerhalb und außerhalb der Wissenschaft) zu generieren. Dadurch helfen sie, eine wichtige Informationsgrundlage für die berufliche Orientierung von Hochschulabsolventinnen und -absolventen, Promovierenden und Promovierten zu schaffen. Zugleich liefern ihre Erfahrungen Erkenntnisse darüber, wie Hochschulen sowie Bund und Länder Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt verbessern können.

Datenschutz

Was genau passiert mit den Kontaktdaten einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers?

Die an uns übermittelten Kontaktdaten werden zum Versenden von Einladungen an Wiederholungsbefragungen im Rahmen des Nacaps-Projektes genutzt. Wir speichern Ihre persönlichen Kontaktinformationen immer getrennt von den Befragungsdaten in einem geschützten Bereich auf den hausinternen Servern des DZHW und geben diese nicht an Dritte weiter. Das Nacaps verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Die Löschung Ihrer Kontaktdaten ist jederzeit möglich, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen. Bitte wenden Sie sich an uns.

Was passiert mit den Befragungsdaten und wie wird der Datenschutz sichergestellt?

Sobald die Online-Befragung abgeschlossen ist, speichern wir die Angaben der Befragten, getrennt von dem Namen und den Adressdaten der Teilnehmer(innen) auf speziell dafür gesicherten Servern am DZHW. Zu diesen geschützten Bereichen auf den Servern haben ausschließlich Projektmitarbeiter(innen) nach ausdrücklicher Genehmigung der Nacaps-Projektleitung Zugriff. Die Befragungsdaten werden anschließend für die Nachnutzung aufbereitet. Vor der Weitergabe der Nacaps-Daten an Dritte, beispielsweise auf Antrag an Sekundärforscher, wird sichergestellt, dass diese faktisch anonymisiert sind; d. h. die Identifikation einzelner Personen ist nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich.

Die Daten werden in Abhängigkeit des jeweiligen Nutzungszweckes unterschiedlich stark aggregiert. Dabei sind die verfügbaren Informationen im Datenportal auf höchster Aggregationsebene angesiedelt, d. h. ein Rückschluss auf einzelne Personen ist nicht möglich. Dafür werden auch technische Maßnahmen ergriffen, z. B. die Festlegung einer Mindestgröße pro Zellenbesetzung. Das Projektteam selbst als auch weitere Forscher(innen) dürfen die Daten nur für statistische Auswertungen, d. h. für anonymisierte Datenverarbeitung, verwenden.

Wie ist das Verfahren der Adressmittlung datenschutzrechtlich zu bewerten?

Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das Verfahren der Adressmittlung/Datenmittlung bei der Erstbefragung als sehr sicher und vertrauenswürdig einzustufen, da die Adressdaten und Befragungsdaten an zwei unterschiedlichen Orten, nämlich zwei unterschiedlichen Organisationen liegen. D. h. die Nacaps-Mitarbeiter(innen) haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Adressdaten, die Hochschulmitarbeiter(innen) zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Befragungsdaten während der Datenerhebungsphase. Um diese strikte Trennung zu gewährleisten, sind sowohl die Hochschulen als auch das DZHW in die Organisation und Koordination der Feldphase involviert. Dazu bedarf es enger Abstimmungsprozesse und Feedbackschleifen.

Das Thema, das Sie interessiert, ist nicht dabei? Dann wenden Sie sich bitte an uns und wir melden uns bei Ihnen zurück.